10.07. Chaek bis zu Kara-Keche-Kohleminen 54,2 km, 1250 HM

Nach dem Frühstück im Gästehaus ging es erstmal einige Kilometer flach auf der Straße weiter, die wir gestern gekommen waren. Nach einigen Kilometern kamen mir 2 Reiseräder entgegen. Wie sich im Gespräch herausstellte, ein deutsches Paar aus  Franken auf dem Weg von Bangkok nachhause. Ungefähr die halbe Strecke haben die beiden schon hinter sich und wollen zwischen Weihnachten und Februar wieder zurück sein.
Kurz darauf kam in einer längeren Baustelle die erste ernsthafte Steigung. Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass ich den Abzweig in die Berge in Bash Kuugandi wohl verpasst hatte. Dann sah ich vor mir den Minibus. Rinat hatte den Abzweig wohl auch übersehen. Also haben wir das Rad in den Bus geladen und mit meinem Garmin-Navi den Abzweig ca. 2km zurück gefunden. Ich bin dann noch eine gute Stunde bis zu einem schönen Platz am Fluss, wo Saikal das Mittagessen zubereitet hat, leicht bergauf geradelt. Am Nachmittag bin ich dann noch bis zu der Kohlemine bei Kara-Keche gefahren. Da wir dort keinen brauchbaren Platz zum Übernachten gefunden haben und ich schon ziemlich erschöpft war, haben wir mich und das Rad wieder in den Bus geladen und sind auf der Suche nach einem Platz zum Campen eine wunderschöne Strecke über den Pass gefahren, bis Rinat dann einen tollen Platz am Fluss gefunden hat.
Neben uns wohnte eine Familie mit 2 Jurten, Schafen, Rindern und Pferden.
Wir haben die Zelte aufgebaut und Saikal wieder ein leckeres Abendessen gekocht. Danach haben wir uns ziemlich bald ind die Schlafsäcke zurückgezogen, weil es merklich kühler wurde.  Die Nacht wurde es in 3.280m ziemlich kalt. 
















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