22.07.vor dem Üchemchek Tal bis Taj Sai 53,4 km 250 HM + die Strecke ins Üchemchek-Tal und über den Tosor Pass im Lada
In der Nacht gab es noch ein ordentliches Gewitter und morgens waren die Hänge weiß von überfrorenem Regen. Nach dem eher übersichtlichen Frühstück fuhren wir mit dem Lada die abenteuerliche Piste bis ins Üchemchek-Tal. Dann wurde das Fahrrad Fahrrad losgebunden und vom Autodach heruntergehoben. Nachdem die Taschen wieder befestigt waren durfte ich endlich wieder aufs Rad. Nach einigen hundert Metern kam dann auch schon der nächste Bach. Wie ich noch dabei war, die günstigste Stelle zum Überqueren zu suchen, hielt der Lada hinter mir und der Fahrer half mir. Zu zweit war es auch kein Problem ohne nasse Füße mit dem Rad auf die andere Seite zu gelangen. Nach ca. 5km habe ich dann etwas frustriert aufgegeben und bin wieder ins Auto gestiegen. Der Weg im Tal war zwar leidlich gut befahrbar ging aber stetig mit zunehmender Steigung bergauf. Es folgte eine abenteuerliche Fahrt über den 3850m hohen Tosor-Pass. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass diese Piste selbsr mit einem Geländewagen zu bewältigen ist! Aber unser Fahrer schaffte es mit dem alten Lada, bei dem übrigens unterwegs der Anlasser seinen Dienst quittierte; ist aber kein Problem. Man kann ja bei Stopps den Motor laufen lassen oder den Wagen anschieben.
Die Landschaft oberhalb von 3500m und in Passnähe ist ein echter Traum (und die Piste ein echter Albtraum für Fahrradfahrer. Ich bewundere die Reiseradler, die diesen Pass ohne motorisierte Unterstützung und mit Gepäck überwunden haben!)
Einige Kilometer hinter dem Pass wollte ich wieder aufs Rad. Als wir fast damit fertig waren, das Rad abzuladen und die Taschen zu befestigen fing es an zu Regnen. Da es in der Höhe auch noch ziemlich frisch ist, haben wir kurzerhand alles wieder im und auf dem Lada verstaut und sind noch etwas weiter gefahren. Beim nächsten Versuxh war dann alles gut und ich bin die letzten 20km bis zum Issyk-Köl mit dem Rad gefahren. Es war inzwischen merklich wärmer und der das Tal wurde wieder grüner und breiter. Die Piste war im Wesentlichen ganz gut befahrbar. Zue den inzwischen bekannten Oberflächen kamen jetzt noch Passagen mit rutschigen Sand, die natürlich häufig nicht gut erkennbar waren. Da es die ganze Zeit bergab ging, war ich froh über meine guten Scheibenbremsen.
Am Issyk Köl angekommen kam nach kurzer Zeit auch Rinat. Nachdem das Gepäck wieder im Bus verstaut war, fuhr ich noch die 20 km auf Asphalt am See entlang bis nach Tajy Say, wo Rinat uns in einem Gästehaus einquartierte und wir in einem Restaurant noch gut gegessen haben. Es gab sogar ein Bier für mich. Es war schon ein gewaltiger Unterschied zwischen dem einfachen Leben der Viehzüchter im Sommer in den Bergen und dem Ferienort am See.
Die Landschaft oberhalb von 3500m und in Passnähe ist ein echter Traum (und die Piste ein echter Albtraum für Fahrradfahrer. Ich bewundere die Reiseradler, die diesen Pass ohne motorisierte Unterstützung und mit Gepäck überwunden haben!)
Einige Kilometer hinter dem Pass wollte ich wieder aufs Rad. Als wir fast damit fertig waren, das Rad abzuladen und die Taschen zu befestigen fing es an zu Regnen. Da es in der Höhe auch noch ziemlich frisch ist, haben wir kurzerhand alles wieder im und auf dem Lada verstaut und sind noch etwas weiter gefahren. Beim nächsten Versuxh war dann alles gut und ich bin die letzten 20km bis zum Issyk-Köl mit dem Rad gefahren. Es war inzwischen merklich wärmer und der das Tal wurde wieder grüner und breiter. Die Piste war im Wesentlichen ganz gut befahrbar. Zue den inzwischen bekannten Oberflächen kamen jetzt noch Passagen mit rutschigen Sand, die natürlich häufig nicht gut erkennbar waren. Da es die ganze Zeit bergab ging, war ich froh über meine guten Scheibenbremsen.
Am Issyk Köl angekommen kam nach kurzer Zeit auch Rinat. Nachdem das Gepäck wieder im Bus verstaut war, fuhr ich noch die 20 km auf Asphalt am See entlang bis nach Tajy Say, wo Rinat uns in einem Gästehaus einquartierte und wir in einem Restaurant noch gut gegessen haben. Es gab sogar ein Bier für mich. Es war schon ein gewaltiger Unterschied zwischen dem einfachen Leben der Viehzüchter im Sommer in den Bergen und dem Ferienort am See.
Hallo Uwe,
AntwortenLöschendann hast du ja alle hohen Pässe nun geschafft, Gratulation. Für die Autofahrerei am Tosor Pass gibt es allerdings einige Punktabzüge in der Haltungsnote. Die Straßen oder besser gesagt Pisten und die Höhe von knapp 3900m mit frischem Schnee im Hintergrund sind natürlich schon harte Bedingungen. Die Landschaftsbilder sind aber auch atemberaubend. Mit den Jurten Unterkünften bekommst du ja einen guten Einblick ins Landleben von Kirgisistan.
Den heutigen Ruhetag kannst du ja für ein erfrischendes Bad im sicherlich wohltemperierten Yssyk Köl See nutzen.
Gruß Wolfgang & Gudrun
Das mit den Abzügen in der B-Note stimmt natürlich. Fahren wäre allerdings kaum möglich gewesen; höchstens das Fahrrad tragen oder oder irgendwie über die Steine und Bäche wuchten. Auch die ersten Kilomter hinter dem Pass wäre ann Fahradfahren kaumzu denken gewesen. Habe allerdings auf der Tour einige Hardcore-Reiseradler getroffen. Mit kompletten Gepäck und extremer MTB-Übersetzung: Geschätzt hinten bis 34 und vorne das kleinste Kettenblatt mit 24 oder 26 Zähnen.
AntwortenLöschenAber ich hatte ja den Lada mit Fahrrad und fand das schon Abenteuer genug...
Die Abkühlung im Issyk Köl und das Bier waren anschließend wirkliche Highlights.